Besuch beim Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut an der Universität Tübingen (NMI) Drucken

Der wissenschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Timm Kern, und der Münsinger FDP-Abgeordnete Andreas Glück besuchten das Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut an der Universität Tübingen (NMI) in Reutlingen und informierten sich über die Arbeit des Instituts und aktuelle Projekte.

Institutsleiter Prof. Dr. Hugo Hämmerle und sein Stellvertreter Dr. Alfred Stett erläuterten auf einem Rundgang durch die Laborräume, das NMI stehe für anwendungsorientierte Forschung an der Schnittstelle von Bio-und Materialwissenschaften und sehe sich als Brückenbauer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. In der Innovationsallianz Baden-Württemberg ist das NMI mit elf weiteren außeruniversitären Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, das neue Technologiefelder erschließt und über Kooperationen und Auftragsforschung in kleine und mittlere Unternehmen trägt. Dieser Technologietransfer ermöglichte bereits die Gründung mehrerer erfolgreicher Unternehmen und damit die Schaffung von rund 200 Arbeitsplätzen in der Region. Kern und Glück zeigten sich beeindruckt von der Arbeit des NMI auf dem Gebiet der Biomedizintechnik, für das Hämmerle und Stett einige intelligente neurotechnologische Implantate wie einen Sehchip für Blinde sowie neue Methoden der Behandlung von Gelenkarthrosen vorstellten. "Gerade die Hochtechnologie-Region Baden-Württemberg braucht Forschungsinstitute, die Ideen aus der Grundlagenforschung weiterentwickeln, so dass sie möglichst schnell in Unternehmen vor Ort zur Anwendung kommen", so Glück.

v.l. Dr. Alfred Stett, Andreas Glück, Dr. Timm Kern, Dietmar Schöning, Dr. Christine Rex, Harald Paulsen, Prof. Dr. Hugo Hämmerle

Prof. Dr. Hämmerle erläutert auf einem Rundgang durch das NMI aktuelle Forschungsprojekte