| Glück: Marbach darf auf keinen Fall zum Spielball der Landesregierung werden |
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Biosphärengebiet Schwäbische Alb braucht das Haupt- und Landgestüt (26.08.2013 Nach den in der vergangenen Wochen bekannt gewordenen Äußerungen, laut denen Minister Schmid in Frage gestellt haben soll, ob der Betrieb eines Landesgestüts zu den originären Aufgaben des Staates gehöre und damit Spekulationen über eine Privatisierung ausgelöst wurden, sagte Andreas Glück, MdL: „Das Haupt- und Landgestüt Marbach darf auf gar keinen Fall zum Spielball der Landesregierung werden“. Der Eindruck, hier solle es um die Einsparung struktureller Ausgaben gehen, hielte einer genaueren Prüfung nicht stand. „Es kann nicht richtig sein, Geld in einen Nationalpark im Nordschwarzwald zu pumpen - obwohl die Menschen vor Ort diesen eindeutig ablehnen - gleichzeitig jedoch ein Jahrhunderte altes Kulturgut wie das Haupt-und Landgestüt in Frage zu stellen. Kaum ein Kulturgut in der Region erfreut sich mit über einer halben Million Gäste eines solch regen Zulaufs. Dies spiegelt sich in den Übernachtungszahlen und in der Gastronomie wieder. Das Biosphärengebiet braucht Marbach“. Aber auch als Arbeitgeber sei das Gestüt aus unserer Region nicht wegzudenken. Allein 40 Auszubildende erlernen in Marbach den Beruf Pferdewirt, Landwirt oder Hufschmied. Marbach ist zentraler Bestandteil des Kulturguts in Baden-Württemberg mit genau so viel Wert für Ansehen und Tourismus wie eine Staatsoper oder ein Kunstmuseum. Der agrar- und tourismuspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Dr. Friedrich Bullinger pflichtet seinem Fraktionskollegen Glück bei: „Ein Land wie Baden-Württemberg kann und muss sich so eine Einrichtung leisten“. Glück: „Ich werde Minister Schmid ganz herzlich in meine Heimat auf die Schwäbische Alb einladen. Vielleicht bekennt er sich auf der Wanderung von Dottingen nach Marbach zu dem hohen Wert, den das Gestüt für die Region und das ganze Land hat.“
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. September 2013 um 14:30 Uhr |