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Ich stehe für die Stärkung der Kommunen. Es muss wieder mehr Entscheidungskompetenz bei den Entscheidungsträgern vor Ort liegen. Es sind nicht die Entscheidungsebenen in Brüssel, Berlin oder Stuttgart die besonders bürgernah sind. Das Leben der Menschen findet vor allem in den Kommunen statt. Dazu gehört dass die Kommunen finanziell unterstützt werden. Wenn die Bundesebene entscheidet, dass ab dem Jahr 2013 jedes Kind einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz hat, so muss sie den Kommunen dafür die finanziellen Mittel zur Verfügung stellen. Das Prinzip der Konnexität - es bedeutet so viel wie: wer bestellt bezahlt - ist voll anzuwenden. Ich stehe für die Standortsicherheit ortsansässiger Handwerks- und Industriebetriebe. Eine gute Infrastruktur wie zum Beispiel der schnelle Zugang zum Internet muss auch in der ländlichen Region gewährleistet sein, um Chancengleichheit herzustellen. Ich fordere den Ausbau der Verkehrs- und Schienenwege. Die Autobahnmaut für LKW bedeutet eine zunehmende Verkehrsbelastung auf den Straßen unserer Gemeinden. Das nehme ich nicht hin! Das Projekt Stuttgart 21 bedeutet für die Bürger unseres Wahlkreises eine große Chance, denn es bringt Milliarden-Investitionen und somit eine starke Impulswirkung in die Region. Besonders unser Wahlkreis, unmittelbar südlich der Landeshauptstadt Stuttgart, hat seit vielen Jahren Nachteile bezüglich der Verkehrsanbindung an den Flughafen, die Landeshauptstadt und die innereuropäische Verkehrsachse hinnehmen müssen. Insofern ist Stuttgart 21/Baden-Württemberg 21 für mich grundsätzlich positiv zu sehen. Ein Projekt dieser Größenordnung muss jedoch von Anfang an – ganz unter dem Motto „Gemeinsam gestalten“- besser mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern kommuniziert werden. Ich stehe für einen ehrlichen Umgang mit der anstehenden Energiewende. Sie ist eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Auch hier gilt: der Dialog mit den Bürgern und allen betroffenen Akteuren auf verschiedenen Entscheidungsebenen ist grundlegend. Für das Hochtechnologieland Baden-Württemberg ergeben sich durch die Energiewende große Chancen. Diese gilt es zu ergreifen. Zu einem ehrlichen Umgang mit dem Thema gehört jedoch auch, die Konsequenzen und Kosten klar zu benennen. Denn Energie muss für den einzelnen genauso wie für hiesige Betriebe und Unternehmen bezahlbar bleiben. Fortführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes: Jeder muss das Recht haben, erzeugten Strom in das Netz einzuspeisen und vergütet zu bekommen. Ziel ist ein breiter Energiemix. Das bedeutet weniger Abhängigkeit von öl- und gasfördernden Ländern. Für uns hat die Fortführung und Entwicklung erneuerbarer Energien einen hohen Stellenwert.
>> Themen-Flyer "Umwelt" der FDP/DVP-Landtagsfraktion
>> Impulspapier "Wege in eine wirtschaftlichere und solidere Energiewende - Effizienz und Innovation statt Ideologie" der FDP/DVP-Landtagsfraktion Die einheimische Landwirtschaft muss sich rentieren. Sie ist über die Aufgabe als Nahrungsmittelerzeuger hinaus auch der Garant für den Erhalt einer einzigartigen Kulturlandschaft. Außerdem spielt sie eine immer wichtigere Rolle im Bereich der Energiegewinnung (Biogas, Holz).
Die Innere Sicherheit muss gewährleistet sein. Wir Liberale müssen uns aber auch für den Erhalt der persönlichen Freiheit einsetzen. Bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist mir wichtig, dass sie gleiche Bildungs- und Berufschancen haben und sie möglichst umfassend am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben beteiligt sind. Die wechselseitige Bereitschaft, aufeinander zuzugehen, die gegenseitige Anerkennung der kulturellen und religiösen Identität, die Bereitschaft zum Erlernen der deutschen Sprache und die uneingeschränkte Akzeptanz unserer Rechts- und Werteordnung sind Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben. Wir brauchen die gezielte Zuwanderung, um eine funktionierende Gesellschaft und den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg zu erhalten.
Positionspapier zum Thema Integration: "Auf den Punkt gebracht: Weltoffenes Baden-Württemberg" von Andreas Glück in seiner Funktion als integrationspolitischer Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion: Integration setzt Bereitschaft voraus, aufeinander zuzugehen Baden-Württemberg ist ein weltoffenes Land mit einer großen Zuwanderungs- und Integrationstradition. Es ist für unzählige Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur zur Heimat geworden. Viele Errungenschaften unseres Landes wurden dank erfolgreicher Integration und unserer Weltoffenheit möglich. Gerade Migrantinnen und Migranten haben einen wesentlichen Teil dazU beigetragen, dass sich Baden-Württemberg in den letzten Jahrzehnten wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich weiterentwickelt hat. Wir wollen diese Tradition lebendig halten, entwickeln und der Entstehung von Parallelgesellschaften konsequent entgegentreten. Dazu hat die FDP in den letzten Jahren in Regierungsverantwortung zahlreiche Maßnahmen und Projekte auf den Weg gebracht. Mit dem Projekt „Integration gemeinsam schaffen – für eine erfolgreiche Bildungspartnerschaft mit Eltern mit Migrationshintergrund“ wird beispielsweise die wichtige Bedeutung der Eltern für die Bildung ihrer Kinder klargestellt. Ziel ist dabei, die Zusammenarbeit zwischen Eltern mit Migrationshintergrund und den verschiedenen Einrichtungen, wie Kindergärten, Schulen und Vereinen, weiter zu verbessern. Ziel liberaler Integrationspolitik ist es, Zuwanderern gleiche Bildungs- und Berufschancen zu bieten und sie möglichst umfassend am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben zu beteiligen. Die wechselseitige Bereitschaft, aufeinander zuzugehen, die gegenseitige Anerkennung der kulturellen und religiösen Identität, die Bereitschaft zum Erlernen der deutschen Sprache und die uneingeschränkte Akzeptanz unserer Rechts- und Werteordnung sind dabei Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben. Zu diesen Grund-werten gehört die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Neben der Integrations-bereitschaft der deutschen Bevölkerung müssen auch die Ausländer selbst bereit sein, Integrationsangebote anzunehmen und ihre Integration aktiv zu unterstützen. Ausländerfeindliche wie auch islamistisch- fundamentalistische Tendenzen bekämpfen wir entschieden. Wir wenden uns gegen Intoleranz und die Ausgrenzung einzelner Bevölkerungsgruppen und gegen die Bildung von Teilgesellschaften. Dabei begreifen wir Integration als einen gesellschaftlichen Prozess, bei dem der Staat die Rahmenbedingungen setzen kann. Dauerhaft bleibeberechtigte Ausländer sollten sich möglichst weit am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben beteiligen. Für ihre Integration in Staat, Gesellschaft, Arbeitsleben und Kultur sind verlässliche Rahmen- bedingungen ebenso notwendig wie ein breiter gesellschaftlicher Konsens über die Notwendigkeit zur Integration. Dass die neue Landesregierung nun ein eigenes Ministerium geschaffen hat, das sich ausschließlich mit dem Thema Integration beschäftigt, halten wir für nicht sinnvoll: neben einer Aufblähung des Regierungsapparates wird das Ministerium auch der Besonderheit der Integrationsarbeit nicht gerecht: als Querschnittsaufgabe betrifft sie viele Bereiche – statt ein eigener Regierungsapparat ist hier Verknüpfungsarbeit gefragt! Wir werden die Anstrengungen der Ministerin konstruktiv, aber auch kritisch begleiten.
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Termine
F E B R U A R 2 0 1 6
23. Februar A. Glück bei der Podiumsdiskussion des GEA (19 Uhr, Brühlhalle in Sonnenbühl-Genkingen)
24. Februar Brunch zwischen Krabbenbrötchen und Butterbrezel mit Wolfgang Kubicki und Andreas Glück (10:45 Uhr, Becka Beck "Café Schmatzkischdle", Gewerbestr. 18, Münsingen) Firmenbesuch bei Albgut (18 Uhr, Altes Lager Münsingen)
26. Februar
Veranstaltung mit Dr. Klaus Kinkel, Andreas Glück und Dirk Egger (18:30 Uhr, Stadthalle "Museum", Zollernstr. 2, Hechingen)
M Ä R Z 2 0 1 6 1. März Veranstaltung zum Jagd- und Waffenrecht mit A. Glück (19:30 Uhr, Schützenhaus Dettingen/ Erms)
2. März A. Glück am Infostand auf dem Markt in Hechingen (10 Uhr) Firmenbesuch bei der Metzgerei Seiffert (18 Uhr, Oberdorf 15, Münsingen-Hundersingen)
6. März Stammtisch des FDP OV Münsingen - Wahlwette mit A.Glück (11 Uhr, Pizzeria "Da Toni", Honauerstr. 6, Großengstingen)
9. März A. Glück am Infostand auf dem Markt in Hechingen (10 Uhr) Großveranstaltung mit W. Kubicki, H.-U. Rülke und M. Theurer (17:30 Uhr, Stadthalle Reutlingen)
12. März Wahlkampfabschluss-Veranstaltung (20 Uhr, Albstadion-Gaststätte, Römerstein-Böhringen)
13. März Landtagswahl in Baden-Württemberg
14. März Wahlanalyse und Auflösung der Wahlwette des FDP OV Münsingen (19 Uhr, Gasthaus "Zum Älbler", Münsingen)
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