Glück: Grün-Rot bremst Energiewende im Wärmesektor PDF Drucken E-Mail

Stuttgart, 6. Mai 2015

Aktuelle Debatte


FDP fordert größeren Einsatz bei Energieeffizienz  statt grün-roter Windradpolitik

 

In einer Aktuellen Debatte über den Anteil baden-württembergischer Bürger und Unternehmen an den von der staatlichen Förderbank KfW angebotenen zinsgünstigen Energieeffizienz-Darlehen hat der energiepolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Andreas Glück, mehr Einsatz für die Wärme-Wende gefordert: „Der Wärmesektor sollte aufgrund seiner Bedeutung und seiner erheblichen Effizienzpotenziale eigentlich im Mittelpunkt der Energiewende stehen.“ Mit Blick auf das KfW-Kreditvolumen von knapp vier Milliarden Euro im Jahr und die Ökostromumlagen in Höhe von 24 Milliarden Euro im Jahr herrsche jedoch eine Schieflage. Vor diesem Hintergrund kritisierte Glück das neuerliche Scheitern der steuerlichen Abschreibbarkeit energetischer Sanierungen in der großen Koalition im Bund.An die grün-rote Landesregierung gerichtet sagte Glück: „Wenn Sie nach nur sieben neuen Windrädern und drei abgebauten Altanlagen im Jahr 2014 endlich die richtigen Schlüsse zögen und bei der Energiewende verstärkt auf Energieeffizienz und die Wärmewende setzen würden, hätten Sie die Unterstützung der Freien Demokraten.“ Die KfW-Zahlen, für die Grün-Rot sich aktuell selbst lobe, müssten jedoch richtig eingeordnet werden. Glück: „Sie verschweigen, dass man diese Zahlen im Ländervergleich auf die Bevölkerungsstärke umlegen muss. Sie verschweigen, dass man diese Zahlen auch vor dem Hintergrund der in den Ländern sehr unterschiedlichen Wohneigentümerquote und des innerdeutschen Einkommensgefälles sehen muss. Und Sie verschweigen, dass die ostdeutschen Länder in dieser Statistik schlicht deshalb am unteren Ende stehen, weil deren Wohngebäudebestand in großen Teilen schon seit 1990 im Zuge des Aufbaus Ost energetisch saniert wurde. Dies alles macht die Zahlen nicht zum Misserfolg, aber Grund zum Ausruhen oder Jubeln hat Baden-Württemberg mit einer Sanierungsquote von unter einem Prozent noch lange nicht.“ Der Freie Demokrat forderte Grün-Rot deshalb auf, von immer neuen Sanierungsbremsen wie dem novellierten Erneuerbare-Wärme-Gesetz oder der neuen Landesbauordnung abzusehen.

 

Termine

F E B R U A R  2 0 1 6

 

23. Februar

A. Glück bei der Podiumsdiskussion des GEA (19 Uhr, Brühlhalle in Sonnenbühl-Genkingen)

 

24. Februar

Brunch zwischen Krabbenbrötchen und Butterbrezel mit Wolfgang Kubicki und Andreas Glück (10:45 Uhr, Becka Beck "Café Schmatzkischdle", Gewerbestr. 18, Münsingen)

Firmenbesuch bei Albgut (18 Uhr, Altes Lager Münsingen)

 

26. Februar

Veranstaltung mit Dr. Klaus Kinkel, Andreas Glück und Dirk Egger (18:30 Uhr, Stadthalle "Museum", Zollernstr. 2, Hechingen)

 

 

M Ä R Z   2 0 1 6


1. März

Veranstaltung zum Jagd- und Waffenrecht mit A. Glück (19:30 Uhr, Schützenhaus Dettingen/ Erms)

 

2. März

A. Glück am Infostand auf dem Markt in Hechingen (10 Uhr)

Firmenbesuch bei der Metzgerei Seiffert (18 Uhr, Oberdorf 15, Münsingen-Hundersingen)

 

6. März

Stammtisch des FDP OV Münsingen - Wahlwette mit A.Glück  (11 Uhr, Pizzeria "Da Toni", Honauerstr. 6, Großengstingen)

 

9. März

A. Glück am Infostand auf dem Markt in Hechingen (10 Uhr)

Großveranstaltung mit W. Kubicki, H.-U. Rülke und M. Theurer (17:30 Uhr, Stadthalle Reutlingen)

 

12. März

Wahlkampfabschluss-Veranstaltung (20 Uhr, Albstadion-Gaststätte, Römerstein-Böhringen)

 

13. März

Landtagswahl in Baden-Württemberg

 

14. März

Wahlanalyse und Auflösung der Wahlwette des FDP OV Münsingen (19 Uhr, Gasthaus "Zum Älbler", Münsingen)

 


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