Spekulationen um Atom-Endlager im Land beenden PDF Drucken E-Mail

22.07.2011 - Der energiepolitische Sprecher der FDP/DVP-Fraktion im Landtag, Andreas Glück, hat die grün-rote Landesregierung aufgefordert, sich für eine weitere ergebnisoffene Erkundung von Gorleben in der Frage der Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen einzusetzen. „Jetzt abzubrechen, wie von der SPD und den Grünen gefordert, ist wissenschaftlich völlig unbegründet“, sagte Glück. Weiter sollte Baden-Württemberg die Bundesregierung bei der Ausarbeitung eines gesetzlichen Anforderungskatalogs für die Eignung von Endlager-Standorten aktiv unterstützen, bevor Standorte ins Spiel gebracht werden.

Glück: „Die Landesregierung sollte die Spekulationen über ein Atomendlager in Baden-Württemberg beenden und den Sachverstand der eigenen Landesbehörden zur Kenntnis nehmen.“ So hat das Landesamt für Geologie und Bergbau festgestellt, dass es in Baden-Württemberg keine erkundungswürdigen Salzstöcke und nur wenige Tongesteine gibt.

„Wir wollen die sicherste Endlagerung“, so Andreas Glück. Nach herrschender wissenschaftlicher Meinung sei ein Endlager ohne Rückholoption in einem mächtigen Salzstock die sicherste Möglichkeit. Ministerpräsident Kretschmann stelle sich der gängigen wissenschaftlichen Meinung entgegen, wenn er ein rückholbares Endlager in einer Tonschicht ins Spiel bringe.
Weiterhin berichtet das Landesamt, dass weite Teile Baden-Württembergs aufgrund der Erdbebengefahr für die Endlagerung radioaktiver Abfälle nicht geeignet sein dürften. „Folglich muss die grüne-rote Landesregierung jetzt darangehen, die Erdbebenforschung in Baden-Württemberg zu verstärken“, so der energiepolitische Sprecher.
Dies hätte einen weiteren Effekt: Die Erforschung der Erdbebensituation kann erneut die Tür zur „tiefen Geothermie“ und somit zu einer Zukunftstechnologie aufstoßen. Glück: „Der Ministerpräsident soll erst einmal seine Hausaufgaben in Baden-Württemberg machen, bevor er in einem Schnellschuss Endlager in den Tongesteinen Baden-Württembergs zur Sprache bringt.“

 

 

Termine

F E B R U A R  2 0 1 6

 

23. Februar

A. Glück bei der Podiumsdiskussion des GEA (19 Uhr, Brühlhalle in Sonnenbühl-Genkingen)

 

24. Februar

Brunch zwischen Krabbenbrötchen und Butterbrezel mit Wolfgang Kubicki und Andreas Glück (10:45 Uhr, Becka Beck "Café Schmatzkischdle", Gewerbestr. 18, Münsingen)

Firmenbesuch bei Albgut (18 Uhr, Altes Lager Münsingen)

 

26. Februar

Veranstaltung mit Dr. Klaus Kinkel, Andreas Glück und Dirk Egger (18:30 Uhr, Stadthalle "Museum", Zollernstr. 2, Hechingen)

 

 

M Ä R Z   2 0 1 6


1. März

Veranstaltung zum Jagd- und Waffenrecht mit A. Glück (19:30 Uhr, Schützenhaus Dettingen/ Erms)

 

2. März

A. Glück am Infostand auf dem Markt in Hechingen (10 Uhr)

Firmenbesuch bei der Metzgerei Seiffert (18 Uhr, Oberdorf 15, Münsingen-Hundersingen)

 

6. März

Stammtisch des FDP OV Münsingen - Wahlwette mit A.Glück  (11 Uhr, Pizzeria "Da Toni", Honauerstr. 6, Großengstingen)

 

9. März

A. Glück am Infostand auf dem Markt in Hechingen (10 Uhr)

Großveranstaltung mit W. Kubicki, H.-U. Rülke und M. Theurer (17:30 Uhr, Stadthalle Reutlingen)

 

12. März

Wahlkampfabschluss-Veranstaltung (20 Uhr, Albstadion-Gaststätte, Römerstein-Böhringen)

 

13. März

Landtagswahl in Baden-Württemberg

 

14. März

Wahlanalyse und Auflösung der Wahlwette des FDP OV Münsingen (19 Uhr, Gasthaus "Zum Älbler", Münsingen)

 


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